Mental erschöpft? Was Darm und Gehirn damit zu tun haben

Die Darm-Hirn-Achse und warum ein gesunder Darm auch für die mentale Leistungsfähigkeit wichtig ist

Hohe Anforderungen im Beruf, ständige Erreichbarkeit, Familienorganisation und ein voller Terminkalender: Viele Menschen fühlen sich mental stark gefordert. Konzentration fällt schwerer, die Energie lässt nach und selbst kleine Aufgaben wirken plötzlich anstrengend. Doch mentale Belastung betrifft nicht nur das Gehirn. Forschende beschäftigen sich zunehmend mit der sogenannten Darm-Hirn-Achse – einem komplexen Kommunikationsnetzwerk zwischen Darm, Mikrobiom und Nervensystem.
Mental erschöpft? Was Darm und Gehirn damit zu tun haben

Die Darm-Hirn-Achse: wie Darm, Mikrobiom und Gehirn miteinander kommunizieren

Es gibt viele Lebensphasen, in denen der Kopf besonders viel leisten muss. Im Beruf Verantwortung übernehmen, Termine koordinieren, Entscheidungen treffen, Familie organisieren, an alles denken und dabei den eigenen Anspruch an ein gutes Leben nicht aus den Augen verlieren. All das kann mentale Energie kosten. Manche Menschen erleben das vor allem in intensiven Arbeitsphasen, bei hoher Konzentrationsanforderung oder wenn der innere Druck steigt, alles gut machen zu wollen. Andere kennen es aus dem Alltag zwischen Beruf, Familie, Care-Arbeit und Freizeitprogramm, wenn kaum echte Zeit bleibt, um abzuschalten. 

Solche Situationen sind nicht automatisch krankhaft. Sie gehören für viele Menschen zum Alltag. Gleichzeitig können sie spürbar an der mentalen Energie zehren. Die Konzentration fällt dann schwerer, man fühlt sich schneller müde oder hat das Gefühl, innerlich kaum zur Ruhe zu kommen. 

Wenn der Kopf dauerhaft gefordert ist, spürt das oft auch der Körper. Viele kennen ein flaues Bauchgefühl vor wichtigen Terminen oder merken, dass Stress auf die Verdauung schlagen kann. Umgekehrt kann ein unwohles Bauchgefühl ebenfalls dazu beitragen, dass man sich auch mental weniger belastbar fühlt. Genau hier wird die Darm-Hirn-Achse relevant, denn sie beschreibt, wie eng Kopf, Bauch, Nervensystem, Immunsystem und Stoffwechsel miteinander verbunden sind. 

An dieser Schnittstelle setzt MedibiotiX Mental an. MedibiotiX Mental ist ein Nahrungsergänzungsmittel für Erwachsene, mit ausgewählten B-Vitaminen, Magnesium, Zink sowie Prä- und Probiotika. Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei; Magnesium sowie mehrere B-Vitamine tragen zur normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Im Mittelpunkt steht ausdrücklich nicht die Behandlung psychischer oder neurologischer Erkrankungen, sondern die Unterstützung normaler Körperfunktionen in Phasen erhöhter mentaler Belastung. 

Das Besondere an MedibiotiX Mental ist die Kombination verschiedener Bausteine. Denn Konzentration, mentale Energie und normale Nervenfunktion hängen nicht nur vom Gehirn allein ab. Auch Darm und Mikrobiom, die Mikronährstoffversorgung, der Energiestoffwechsel und das Immunsystem stehen miteinander in Verbindung und ergänzen sich in ihrer Funktionsweise.

Die Darm-Hirn-Achse zur Kommunikation zwischen Darm und Gehirn

Viele Menschen kennen körperliche Reaktionen wie ein flaues Gefühl im Bauch vor wichtigen Situationen oder Appetitlosigkeit bei Stress. Solche Erfahrungen zeigen, dass Darm und Gehirn miteinander verbunden sind. Natürlich "denkt" der Darm nicht wie das Gehirn, steht aber in ständigem Austausch mit ihm. Diese Verbindung wird als Darm-Hirn-Achse bezeichnet. Beide Systeme senden sich Signale zu, über Nerven, Hormone, das Immunsystem und Stoffe, die von Darmbakterien gebildet werden. 

Wichtig ist, dass diese Kommunikation in beide Richtungen läuft. Das Gehirn kann den Darm beeinflussen, beispielsweise wenn Anspannung, innere Unruhe oder Stress auf den Magen schlagen oder die Verdauung durcheinanderbringen. Umgekehrt kann auch der Darm Signale an das Gehirn senden. Wenn die Verdauung aus dem Rhythmus gerät oder der Bauch sich unruhig anfühlt, kann das wiederum das allgemeine Wohlbefinden und die mentale Belastbarkeit beeinflussen [1-3]. 

Eine zentrale Rolle in dieser Achse spielt der Vagusnerv. Man kann ihn sich wie eine direkte Nervenleitung zwischen Bauch und Gehirn vorstellen. Über ihn erfährt das Gehirn, wie es dem Darm gerade geht, zum Beispiel, ob der Darm ruhig arbeitet, gedehnt ist oder auf bestimmte Reize (über)reagiert. So können Signale aus dem Bauchraum auch im Gehirn ankommen und dort in solche Signalwege eingebunden werden, die Stress- oder Entspannungsreaktionen auslösen. 

Zusätzlich besitzt der Darm ein eigenes Netzwerk aus Nervenzellen. Es steuert viele Verdauungsfunktionen selbstständig, wie z.B. die Darmbewegung, die Durchmischung des Speisebreis und die lokale Durchblutung. Deshalb wird es manchmal auch „Bauchhirn“ genannt. Dieses Nervennetz arbeitet nicht isoliert und steht mit dem Gehirn, dem Immunsystem und dem Mikrobiom in Verbindung. Diese enge Zusammenarbeit der Nervensysteme in Darm und Kopf sind eine weitere Ursache dafür, warum der Darm auf Stress reagieren kann und warum umgekehrt Signale aus dem Darm auch das allgemeine mentale Befinden beeinflussen können. 

Auch die Darmbakterien, das sog. Mikrobiom, spielen in diesem Kommunikationsnetzwerk eine wichtige Rolle. Sie helfen nicht nur bei der Verdauung, produzieren sogar Vitamine, sondern stehen auch mit dem Immunsystem in Kontakt. Vereinfacht gesagt lernt das Immunsystem im Darm ständig dazu: „Was gehört zu einem normalen Darmmilieu? Was kann toleriert werden? Und wann muss der Körper schnell mit Abwehr reagieren?“ Ein vielfältiges Mikrobiom kann deshalb zu einem gut regulierten Darmmilieu und zu einem gut ausbalancierten Immunsystem beitragen.  

Ein vielfältiges Mikrobiom unterstützt zudem die Integrität der Darmbarriere, indem es die Schleimhaut ernährt, die Produktion schleimhautschützender Substanzen fördert und das Wachstum potenziell schädlicher Mikroorganismen begrenzt. 

Die Darmschleimhaut wirkt wie eine Schutzschicht. Sie lässt wichtige Nährstoffe durch, soll aber unerwünschte Stoffe möglichst zurückhalten. Dabei helfen enge Verbindungen zwischen den Darmzellen, die man sich wie Klettverschlüsse vorstellen kann. Wird diese Schutzfunktion gestört, kann das Immunsystem stärker aktiviert werden, als es für eine gesunde Abwehr sinnvoll wäre. Solche Signale bleiben dann nicht unbedingt nur auf den Darm beschränkt und erreichen praktisch alle Bereiche im Organismus. 

Auch das Gehirn besitzt daher eigene Schutz- und Regulationsmechanismen, die als Blut-Hirn-Schranke dafür sorgen, dass empfindliche Nervenzellen nur sehr kontrolliert mit Stoffen aus dem Blut in Kontakt kommen. Diese Barriere wirkt eher wie ein fein regulierter Filter, der wichtige Nährstoffe und Sauerstoff passieren lässt, potenziell schädliche Stoffe, Krankheitserreger und überschießende Entzündungssignale aber möglichst vom Gehirn fernhält. 

All diese Verbindungen belegen, wie eng Darm und Gehirn zusammenarbeiten, obwohl wir davon nichts mitbekommen, solange alles gut funktioniert und wir gesund sind. Viele Menschen merken diese Verbindung meist erst, wenn Stress auf den Magen schlägt, der Bauch sich unwohl anfühlt oder die Verdauung aus dem Rhythmus gerät. Umgekehrt kann auch ein unruhiger Bauch dazu beitragen, dass man sich gestresster und weniger belastbar fühlt. 

MedibiotiX Mental greift diese wissenschaftlichen Erkenntnisse mit einer Rezeptur auf, die mit ausgewählten Bifidobakterien-Stämmen mit Ballaststoffen und Mikronährstoffen, sowie L-Tryptophan und Phosphatidylserin diese Organachse sehr systemisch adressiert.

Bifidobakterien als Teil des Mikrobioms

MedibiotiX Mental enthält zwei ausgewählte Bifidobakterien-Stämme, nämlich Bifidobacterium longum subsp. infantis M-63 und Bifidobacterium animalis subsp. lactis HN019. Beide gehören zur Gruppe der Bifidobakterien, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen und dort Teil des ganz normalen mikrobiellen Ökosystems sind, das uns gesund hält. 

Bifidobacterium longum subsp. infantis M-63

Bifidobacterium longum subsp. infantis M-63 ist ein Bifidobakterien-Stamm, der in Studien untersucht wurde. Vereinfacht gesagt, können diese Bakterien bestimmte Ballaststoffe verwerten und dabei Stoffe bilden, die zum normalen Darmmilieu beitragen. Interessant ist außerdem, dass M-63 auch in Studien untersucht wurde, die Darmbeschwerden und mentale Parameter gemeinsam betrachtet haben. Daraus lässt sich zwar kein direkter Wirkanspruch für ein Nahrungsergänzungsmittel ableiten, aber es erklärt, warum dieser Stamm wissenschaftlich im Kontext mit der Darm-Hirn-Achse diskutiert wird [4-6].  

Darüber hinaus wurden für Bifidobacterium longum subsp. infantis M-63 auch Effekte auf entzündungsbezogene Signalwege und die Bildung tryptophanabhängiger bakterieller Metabolite beschrieben [5]. Das ist im Zusammenhang mit der Darm-Hirn-Kommunikation interessant, weil Tryptophan und seine Stoffwechselwege eine wichtige Brücke zwischen Mikrobiota, Immunsystem und dem zentralen Nervensystem darstellen können. 

Bifidobacterium animalis subsp. lactis HN019

Der zweite Stamm in MedibiotiX Mental ist Bifidobacterium animalis subsp. lactis HN019, der vor allem im Zusammenhang mit Darmfunktion, Verdauungskomfort und einem ausgewogenen Darmmilieu untersucht wurde. Studien betrachten dabei unter anderem die Darmbewegung, Stuhlfrequenz und funktionelle Verdauungsparameter [7-10]. 

Auch für eine Mental-Formel ist dieser ernährungsphysiologische Nutzen wichtig, wenn man den Darm als Regulations- und Signalorgan betrachtet. Denn eine stabile Darmfunktion, ein gut reguliertes Darmmilieu und eine intakte Barriere sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn sowie mit dem gesamten Körper geordnet abläuft.

Die Ballaststoffe FOS und GOS als Substrate für das Mikrobiom

Neben den beiden Bifidobakterien-Stämmen enthält MedibiotiX Mental zwei Ballaststoffe, nämlich Fructooligosaccharide (FOS) und Galactooligosaccharide (GOS). Beide gehören zur Gruppe komplexer Kohlenhydrate, die vom Menschen selbst nicht oder nur teilweise verdaut werden können. Genau das macht sie für das Darmmikrobiom interessant, denn sie gelangen weitgehend unverdaut in tiefere Dickdarmabschnitte und können dort von bestimmten Mikroorganismen als „Futter“ genutzt werden. Dadurch entstehen letztlich kurzkettige Fettsäuren, die im wissenschaftlichen Zusammenhang mit dem Darmmilieu sowie der Integrität der Darmschleimhaut stehen [11].  

Fructooligosaccharide (FOS) 

Fructooligosaccharide (FOS), sind kurzkettige Kohlenhydrate, die aus Fructose-Bausteinen bestehen. Da FOS im Dünndarm kaum aufgespalten werden, erreichen sie den Dickdarm, wo sie insbesondere von bestimmten nützlichen Bakterien verwertet werden können [12]. 

Bei dieser bakteriellen Verstoffwechselung entstehen unter anderem kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und Butyrat. Diese Stoffwechselprodukte sind für das Darmmilieu bedeutsam. Sie können zur Ansäuerung des lokalen Milieus beitragen, dienen Darmzellen teilweise als Energiequelle und sind zudem an der Kommunikation zwischen Darm, Immunsystem und dem generellen (Energie)Stoffwechsel beteiligt. 

Galactooligosaccharide (GOS)

Galactooligosaccharide (GOS), sind ebenfalls Kohlenhydrate. GOS werden besonders häufig im Zusammenhang mit Bifidobakterien untersucht, weil sie als sogenanntes „bifidogenes“ Substrat gelten und deren Wachstum als Nährstoff gezielt unterstützen können [13]. 

Bestimmte Bifidobakterien besitzen Enzymsysteme, mit denen sie GOS verwerten können. GOS gelangen weitgehend unverdaut in tiefere Darmabschnitte und stehen dort der Mikrobiota als fermentierbares Substrat zur Verfügung. Für eine Rezeptur mit Bifidobacterium infantis M-63 und Bifidobacterium lactis HN019 ist das besonders sinnvoll, weil hier nicht nur nützliche Bakterienstämme zugeführt werden, sondern gleichzeitig für sie mit den eingesetzten Ballaststoffen ein funktionelles Umfeld für optimale Wachstumsbedingungen geschaffen wird. 

Als Folge der bakteriellen GOS-Verwertung entstehen unter anderem organische Säuren wie Acetat und Lactat. Diese können zur Ansäuerung des lokalen Darmmilieus beitragen und dadurch im Darm solche Umgebungsbedingungen fördern, die für bestimmte nützliche Bakterien günstiger sind als für weniger erwünschte Keime. Zusätzlich können diese Stoffwechselprodukte indirekt weitere bakterielle Gruppen selektiv unterstützen. Man spricht hier von Cross-Feeding, wenn ein Bakterium genau die Stoffwechselprodukte bildet, die dann anderen nützlichen Mikroorganismen als Substrat dienen können. So können aus primären Fermentationsprodukten wie GOS weitere kurzkettige Fettsäuren entstehen, die für Darmmilieu, Schleimhautbarriere und lokale Immunprozesse relevant sind [14]. 

Vitamine & Co. sind das Rückgrat für Darm und Hirn

Die Rezeptur enthält verschiedene B-Vitamine mit Magnesium und Zink, die das neuro-nutritive Rückgrat der Formel bilden [15, 16].  

Für MedibiotiX Mental sind vor allem solche Funktionen wichtig, die mit Nervensystem, Energiestoffwechsel, Müdigkeit und kognitiver Funktion zusammenhängen [16, 17]. Die einzelnen Mikronährstoffe stehen deshalb in der Rezeptur nicht zufällig und isoliert nebeneinander, sondern bilden ein funktionelles Nährstoffnetzwerk, das die normalen biologischen Voraussetzungen für mentale Balance, Konzentration, normale Nervenfunktion und Müdigkeitsregulation systemisch unterstützt. 

Genau darin liegt die Stärke dieser Kombination, denn sie setzt nicht auf einen einzelnen „mentalen Booster“, sondern auf eine bewusst komponierte neuro-nutritive Basis, die verschiedene physiologische Voraussetzungen mentaler Leistungsfähigkeit gleichzeitig berücksichtigt und zudem in ihrer Tagesdosis den offiziellen Empfehlungen folgen [16, 17]. 

Die folgende Übersicht erklärt, was der einzelne Mikronährstoff macht und welcher gesundheitliche Nutzen daraus abgeleitet werden kann [16-21]:

Vitamin B1 / Thiamin

  • Unterstützt normale Prozesse, mit denen der Körper Energie aus Nahrung gewinnt. Für Nervenzellen ist eine gute Energieversorgung besonders wichtig.
  • Vitamin B1 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei.

Vitamin B2 / Riboflavin

  • Hilft dem Körper bei normalen Stoffwechselprozessen und beim Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.
  • Vitamin B2 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Vitamin B3 / Niacin

  • Ist an normalen Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt normale Funktionen von Nerven und Psyche.
  • Niacin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Vitamin B6 / Pyridoxin

  • Spielt eine Rolle im normalen Eiweiß- und Botenstoffwechsel und unterstützt normale Funktionen des Nervensystems.
  • Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Vitamin B7 / Biotin

  • Unterstützt normale Stoffwechselprozesse und normale Funktionen des Nervensystems.
  • Biotin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei.

Vitamin B12 / Cobalamin

  • Ist wichtig für normale Nervenfunktion, Zellteilung und normale Blutbildung.
  • Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Magnesium

  • Ist an vielen normalen Prozessen beteiligt, bei denen Körperzellen Energie nutzen. Außerdem ist es wichtig für Nerven und Muskeln.
  • Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Zink

  • Unterstützt viele normale Zellfunktionen, die auch für normale kognitive Funktionen relevant sind.
  • Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

 

Zusammengefasst bilden B-Vitamine, Magnesium und Zink eine bewusst kombinierte Mikronährstoffbasis. Wie in der Übersicht beschrieben, erfüllt jeder dieser Nährstoffe eigene Aufgaben, die sich aber gleichzeitig sinnvoll ergänzen und systemisch normale Körperfunktionen unterstützen, die für den Alltag und die mentale Gesundheit wichtig sind: Energiestoffwechsel, Nervensystem, psychische Funktion, Müdigkeitsregulation und kognitive Funktion. Die MedibiotiX Mental Rezeptur setzt daher nicht auf einen einzelnen „Booster“, sondern auf ein komplementäres Zusammenspiel ausgewählter Mikronährstoffe. 

Und das widerspiegelt auch die Dosierung in der Rezeptur, die sich bei den Vitaminen und Mineralstoffen weitgehend an den EU-Referenzmengen für die tägliche Zufuhr, den sogenannten NRV, orientiert. Viele Mikronährstoffe liegen dabei im Bereich von etwa 100 % NRV pro Tagesportion. Die Rezeptur soll damit die tägliche Versorgung sinnvoll ergänzen, ohne eine ausgewogene Ernährung, ausreichenden Schlaf, Pausen und einen gesunden Lebensstil zu ersetzen.

L-Tryptophan und Phosphatidylserin als neuro-nutritive Ergänzung

Neben nützlichen Mikroorganismen, Ballaststoffen und Mikronährstoffen enthält MedibiotiX Mental mit L-Tryptophan und Phosphatidylserin zwei weitere neuro-nutritive Inhaltsstoffe. L-Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure. Das bedeutet, dass der Körper sie braucht, ohne sie aber selbst herstellen zu können. Sie muss daher über die Ernährung aufgenommen werden. Tryptophan ist an verschiedenen Stoffwechselwegen beteiligt, die in der Forschung im Zusammenhang mit dem Nervensystem und der Darm-Hirn-Kommunikation untersucht werden [22, 23]. 

Phosphatidylserin ist ein natürlicher Bestandteil von Zellmembranen, die man sich wie flexible Hüllen der Zellen vorstellen kann. Gerade Nervenzellen sind auf gut organisierte Zellmembranen angewiesen, damit Signale geordnet weitergegeben werden können [24, 25]. 

Was MedibiotiX Mental besonders macht

MedibiotiX Mental ist bewusst nicht als klassischer „Mental-Booster“ konzipiert. Im Mittelpunkt steht deshalb nicht ein einzelner Inhaltsstoff, der kurzfristig pushen soll, sondern eine sorgfältig zusammengesetzte Rezeptur aus mehreren ernährungsphysiologischen Bausteinen, die sich gut in ihrer ernährungsphysiologischen Funktion ergänzen. Denn mentale Leistungsfähigkeit, normale Nervenfunktion, Energiestoffwechsel und Darm-Hirn-Kommunikation hängen im Körper eng miteinander zusammen. 

Gerade im Alltag vieler Menschen zeigt sich diese Vernetzung sehr deutlich. Wer im Beruf dauerhaft konzentriert bleiben muss, viele Entscheidungen trifft, hohe Verantwortung trägt oder den Anspruch hat, beruflich und privat „alles gut hinzubekommen“, fordert nicht nur den Kopf. Auch Nervensystem, Energiehaushalt und Körpergefühl sind beteiligt. Ähnlich ist es bei Menschen, die Familie, Beruf, Termine, Organisation und Care-Arbeit gleichzeitig im Blick behalten müssen, was im Alltag viel mentale Energie kosten kann. 

Gleichzeitig ist MedibiotiX Mental bewusst nicht als Hochdosis-Konzept angelegt. Die Tagesportion orientiert sich bei den Vitaminen und Mineralstoffen weitgehend an den EU-Referenzmengen für die tägliche Zufuhr, den sogenannten NRV. Viele Mikronährstoffe liegen dabei im Bereich von etwa 100 Prozent NRV pro Tagesportion. Das passt zur Idee einer alltagstauglichen, regelmäßigen Ergänzung, die eben nicht maximal hoch dosiert ist. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen dabei natürlich keine ausgewogene Ernährung, keinen Schlaf, keine Pausen und keinen gesunden Lebensstil. Aber sie können ergänzend ein Teil gesundheitsbewusster Alltagsroutinen sein. 

Eine weitere Besonderheit liegt in der innovativen Darreichungsform. Im DuoCam-System werden die Bakterienkulturen von den anderen Inhaltsstoffen getrennt aufbewahrt und erst kurz vor der Einnahme zusammengeführt. Das dient der Stabilität empfindlicher Bestandteile und passt zum Grundgedanken der Rezeptur: mehrere Bausteine nicht einfach zusammenzumischen, sondern sie so zu kombinieren, dass sie sinnvoll in ein alltagstaugliches Gesamtkonzept passen.

Für wen ist MedibiotiX Mental geeignet? 

MedibiotiX Mental richtet sich an Erwachsene, die ihre normale kognitive Funktion, die normale Funktion des Nervensystems und die Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung im Rahmen einer gesundheitsbewussten Routine unterstützen möchten. 

Besonders relevant kann das für Menschen sein, deren Alltag dauerhaft viele mentale Aufgaben (Mental Load) bündelt. Mental Load bedeutet im Alltag, dass Termine, Aufgaben, Familie, Beruf, Organisation und Verantwortung gedanklich oft parallel laufen müssen. Das ist nicht automatisch krankhaft, kann aber Energie kosten und dazu beitragen, dass man sich schneller müde oder weniger konzentriert fühlt. 

MedibiotiX Mental versteht mentale Gesundheit deshalb nicht als reine Kopfsache. Die Rezeptur verbindet ausgewählte Mikronährstoffe mit Bifidobakterien-Stämmen, fermentierbaren Ballaststoffen, L-Tryptophan und Phosphatidylserin. Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei; Magnesium und mehrere B-Vitamine tragen zur normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. 

Wichtig: 

Bei anhaltenden Beschwerden, starker Erschöpfung, ausgeprägter psychischer Belastung, Schlafstörungen, neurologischen Symptomen oder dem Verdacht auf eine Erkrankung sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Nahrungsergänzungsmittel können eine gesundheitsbewusste Routine sinnvoll ergänzen, ersetzen aber keine ärztliche Diagnostik oder Therapie. 



Quellen: 

1. Nasiri, H., Z. Valedkarimi, and M. Akbari, Gut-brain-immune axis implications for mental health and disease. Mol Cell Biochem, 2025. 480(10): p. 5243–5265. 

2. Patil, S. and S.S. Mehdi, The Gut-Brain Axis and Mental Health: How Diet Shapes Our Cognitive and Emotional Well-Being. Cureus, 2025. 17(7): p. e88420. 

3. Santos, J., P.L. Maran, and A. Rodriguez-Urrutia, Stress, microbiota, and the gut-brain axis in mental and digestive health. Med Clin (Barc), 2025. 164(6): p. 295–304. 

4. Hiraku, A., et al., Early Probiotic Supplementation of Healthy Term Infants with Bifidobacterium longum subsp. infantis M-63 Is Safe and Leads to the Development of Bifidobacterium-Predominant Gut Microbiota: A Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Nutrients, 2023. 15(6). 

5. Xu, C., et al., Anti-inflammatory effects of Bifidobacterium infantis M-63 during the early postnatal period in term infants. Pediatr Res, 2026. 99(5): p. 1842–1850. 

6. Ma, Z.F., et al., Bifidobacterium infantis M-63 improves mental health in victims with irritable bowel syndrome developed after a major flood disaster. Benef Microbes, 2019. 10(2): p. 111–120. 

7. Ibarra, A., et al., Effects of 28-day Bifidobacterium animalis subsp. lactis HN019 supplementation on colonic transit time and gastrointestinal symptoms in adults with functional constipation: A double-blind, randomized, placebo-controlled, and dose-ranging trial. Gut Microbes, 2018. 9(3): p. 236–251. 

8. Miller, L.E., L. Lehtoranta, and M.J. Lehtinen, The Effect of Bifidobacterium animalis ssp. lactis HN019 on Cellular Immune Function in Healthy Elderly Subjects: Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients, 2017. 9(3). 

9. Waller, P.A., et al., Dose-response effect of Bifidobacterium lactis HN019 on whole gut transit time and functional gastrointestinal symptoms in adults. Scand J Gastroenterol, 2011. 46(9): p. 1057–64. 

10. Cheng, J., A. Laitila, and A.C. Ouwehand, Bifidobacterium animalis subsp. lactis HN019 Effects on Gut Health: A Review. Front Nutr, 2021. 8: p. 790561. 

11. Yoo, S., et al., The Role of Prebiotics in Modulating Gut Microbiota: Implications for Human Health. Int J Mol Sci, 2024. 25(9). 

12. Costa, G.T., Q. Vasconcelos, and G.F. Aragao, Fructooligosaccharides on inflammation, immunomodulation, oxidative stress, and gut immune response: a systematic review. Nutr Rev, 2022. 80(4): p. 709–722. 

13. Mei, Z., J. Yuan, and D. Li, Biological activity of galacto-oligosaccharides: A review. Front Microbiol, 2022. 13: p. 993052. 

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19. Mathew, A.A. and R. Panonnummal, A Mini Review on the Various Facets Effecting Brain Delivery of Magnesium and Its Role in Neurological Disorders. Biol Trace Elem Res, 2023. 201(9): p. 4238–4253. 

20. Choi, S., et al., Zinc in the Brain: Friend or Foe? Int J Mol Sci, 2020. 21(23). 

21. Sabouri, S., M. Rostamirad, and R.E. Dempski, Unlocking the brain's zinc code: implications for cognitive function and disease. Front Biophys, 2024. 2. 

22. Gao, K., et al., Tryptophan Metabolism: A Link Between the Gut Microbiota and Brain. Adv Nutr, 2020. 11(3): p. 709–723. 

23. Zhang, J., et al., Molecular mechanisms and therapeutic potential of tryptophan metabolism in gut-brain signaling transduction: a narrative review. J Neuroinflammation, 2026. 23(1). 

24. Kim, H.Y., B.X. Huang, and A.A. Spector, Phosphatidylserine in the brain: metabolism and function. Prog Lipid Res, 2014. 56: p. 1–18. 

25. Ma, X., et al., Phosphatidylserine, inflammation, and central nervous system diseases. Front Aging Neurosci, 2022. 14: p. 975176.